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Organigramm der
IB-Hochschule

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Die Hochschule des Internationalen Bundes (IB)

Die IB-Hochschule Berlin in Berlin ist eine staatlich anerkannte private Hochschule, die im Wintersemester 2007/08 ihren Betrieb aufnahm. Sie unterhält neben Berlin Studienzentren in Köln und Stuttgart.
Träger ist die IB Gesellschaft für interdisziplinäre Studien mbH, die zum Internationalen Bund (IB) gehört.

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1. 60 Jahre Entwicklung der allgemeinen und beruflichen Bildung bis zur Gründung der IB-Hochschule Berlin

Der Internationale Bund (IB) – gegründet als eingetragener Verein, der er heute noch, wenn auch mit vielfältigen Beteiligungen und eigenen Unternehmen, ist – feierte im Jahr 2009 sein 60jähriges Bestehen. Ende 2009 waren über 9.000 Mitarbeiter in den Unternehmen der IB-Gruppe fest angestellt, zusammen mit den Honorarkräften stehen mehr als 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit, den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Zielgruppen bei der beruflichen und privaten Lebensplanung zu helfen.
Der IB ist heute in über 700 Einrichtungen an rund 300 Orten in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus aktiv und ist einer der großen freien Träger für Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit in Deutschland. Er steht für Chancengleichheit und soziale Teilhabe, berufliche Bildung und Weiterbildung – und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein wichtiger Garant für das Funktionieren unserer Gesellschaft zu sein.
Vor 60 Jahren wurde der Internationale Bund unter maßgeblicher Mitwirkung der Politikwissenschaftler, Politiker und „Väter des Grundgesetzes“, Professor Carlo Schmid und Professor Theodor Eschenburg, als eingetragener Verein in Tübingen gegründet. Die Satzung des IB trägt ihre Handschrift, genauso wie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, das wenige Monate später in Kraft trat.
Auf diese Weise wurde ein Verständnis von allgemeiner – und daraus abgeleitet – auch von beruflicher Bildung in diesem neuen Träger der Bildungs- und Sozialarbeit geprägt, das einerseits stark von dem humanistischen Bildungsideal Schmids abgeleitet wurde und andererseits den Gegebenheiten der historischen und gesellschaftlichen Situation im zerstörten Nachkriegsdeutschland gerecht werden musste. Bildung musste nach dem Zusammenbruch missbrauchter Ideale und der Zerstörung durch ein verachtendes Menschenbild mit moralisch unzweifelhaften Methoden und einer überzeugenden Zukunftsperspektive neu definiert werden.
Dazu wurde von den Gründern auch der namensprägende Auftrag zur Internationalität in die Satzung hineingeschrieben.

2. Entwicklungslinien der Arbeit des IB: soziale Eingliederung und berufliche Bildung
Es bildeten sich zunächst zwei Entwicklungslinien heraus: Die soziale Eingliederung und die berufliche Bildung, beide leiten sich aus dem gleichen Ideal des freien, demokratischen und rechtsstaatlich handelnden Bürgers ab.
Anthropologisch fußt die Pädagogik des IB auf der Grundüberzeugung, dass es der arbeitende Mensch ist, der sich seine Umwelt schafft und dadurch von ihr geprägt wird. Alle Teile der Bildungskette des IB, die von seinen Kindereinrichtungen bis zur Hochschule reichen, werden durch dieses Ethos miteinander verknüpft.
Mit Einführung des Arbeitsförderungsgesetzes konnten die ersten staatlich geförderten Maßnahmen eingerichtet werden. Der IB leistete hierbei Pionierarbeit, als er mit Vertretern der Bundesanstalt für Arbeit die ersten Richtlinien entwarf. Es folgten andere Leistungen nach diesem Gesetz, wie z.B. die Fort- und Weiterbildung für Erwachsene und Umschulungslehrgänge.
Ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung als Bildungsträger war der Aufbau von über- und außerbetrieblicher Ausbildung. Der IB ist heute auf diesem Sektor mit Ausbildungsangeboten in über 100 Berufen der größte Anbieter in Deutschland. Aus dieser berufsqualifizierenden Arbeit heraus folgten bald weitergehende, auf die Berufsabschlüsse aufbauende, Qualifikationen.
Ein spezieller Zweig entwickelte sich hierbei im Bereich der nichtärztlichen Gesundheitsberufe. Dazu kamen Angebote der ärztlichen Fort- und Weiterbildung im Rahmen der Qualifizierung zum Facharzt.

3. Folgerichtigkeit des Aufbaus einer eigenen IB-Hochschule
Die politisch gewünschte erhöhte Mobilität der Berufstätigen in Europa und die Niederlassungsfreiheit für seine Bürger erwiesen sich dort als widersprüchlich, wo die deutschen Berufsabschlüsse im Ausland nicht den Anforderungen eines Hochschulabschlusses genügten. Dies trifft auch auf viele Abschlüsse an den Fachschulen des IB gerade im Bereich des Gesundheitswesens zu.
Die Lösung für dieses Problem ungleicher Akzeptanzen von Ausbildungs- und Bildungsabschlüssen brachten die Ergebnisse der Konferenz von Bologna. Unter dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hatte der IB schon lange auf die grundsätzliche Öffnung der akademischen Bildung für Absolventen von Fachschulen gehofft. Die Gründung der Hochschule war daher die auf Anforderungen des Arbeits- und Bildungsmarktes folgende logische Weiterentwicklung der Bildungskette des IB.
Dabei sind folgende weitere Grundprinzipien des IB prägend: Einerseits die Ausrichtung an Partnern wie z.B. der Bundesagentur für Arbeit und Regierungspräsidien, mit denen Modelle von Ausbildungs- und Bildungsangeboten entwickelt werden. Der traditionell starke Praxisbezug soll hierbei als wichtige Brücke zwischen der Hochschulbildung und den Erwartungen der Partner des IB kennzeichnend bleiben.
Zum anderen bleibt der internationale Aspekt des IB auch für die IB-Hochschule Berlin entscheidend. Die aus dem Zusammenwachsen der europäischen Mitgliedstaaten und dem Nachfragedruck von Osteuropa entstehenden Herausforderungen zeigen sich auch im Bildungswesen in der Notwendigkeit einer Harmonisierung der Studienstrukturen. Die Vorgaben von Bologna sind ein wichtiger Qualitätsentwicklungsschritt für internationale und interkulturelle Studien, dem sich die IB-Hochschule verpflichtet fühlt. Die zunehmende Internationalisierung in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und der Märkte wird auch in den von der IB-Hochschule entwickelten Studiengängen gefördert.

Die IB-Hochschule Berlin verfolgt dabei ein spezifisches Lernkonzept, in dem sie die Anforderungen eines zeitgemäßen Bachelorstudiums nach den Bologna-Kriterien mit den gestiegenen Praxisanforderungen im Beruf einerseits und andererseits mit sozialen Aspekten der Studierbarkeit auch für Zielgruppen, die sich kein „klassisches Studentenleben“ leisten können und deshalb auf ein berufsbegleitendes Studium angewiesen sind, vereinbart:

Das Studium an der IB-Hochschule bedeutet daher die Verbindung von hochschultypischen Präsenzveranstaltungen an den Campi in Berlin und Stuttgart sowie weiteren Studienzentren mit intensiven Selbstlernphasen, in denen die Studierenden nach Gesichtspunkten des Fernstudiums betreut werden. Die dritte Ebene des berufsbegleitenden Studiums ist dann der kontinuierliche Praxistransfer zwischen theoretischen oder beispielhaft erlernten Studieninhalten und der Reflexion für den Arbeitsplatz.

4. Die Verantwortung des IB für seine Hochschule
Innerhalb der Führungsorgane des IB e.V. – Präsidium und Vorstand – besteht estimmige Zustimmung zum Aufbau und Betrieb der IB-Hochschule in Berlin. Die IB-Hochschule soll die Funktion einer Hochschule für den gesamten Internationalen Bund am Standort Berlin mit regionalen Studienzentren in ganz Deutschland (derzeit Stuttgart und Köln) übernehmen. Die Studienangebote der IB-Hochschule Berlin sollen Bildungsbereiche abdecken, die die schulischen und fachschulischen Bildungsangebote der Einrichtungen des IB in Richtung eines Hochschulabschlusses auf akademischem Niveau ergänzen.
Für den Betrieb der IB-Hochschule Berlin wurde 2009 durch den Internationalen Bund e.V. die IB Gesellschaft für interdisziplinäre Studien GIS als gemeinnützige GmbH in Berlin gegründet. Die GIS ist Träger der IB-Hochschule Berlin. Alleiniger Gesellschafter der GIS ist der Internationale Bund e.V.
Neben der IB-Hochschule Berlin betreibt die GIS die IB Medizinische Akademie, die Ausbildungsgänge in den nichtärztlichen Gesundheitsberufen an über 80 Fachschulen für Gesundheitsberufe in ganz Deutschland durchführt. Somit ein breiter fachlicher als auch struktureller Unterbau vorhanden; auch nutzt die IB-Hochschule die strukturellen Ressourcen der Fachschulen.
Gegenüber der Senatsverwaltung Berlin als Anerkennungsbehörde der IB-Hochschule Berlin garantiert der IB e.V. mit der Zusage einer finanziellen Sicherheitsleistung den Betrieb der Hochschule.

Studiengänge an der IB-Hochschule

Primärqualifizierende Studiengänge

Ergotherapie B.Sc.

Physiotherapie B.Sc.

Logopädie B.Sc.

(in Akkreditierung)

Angewandte TherapiewissenschaftAHPGS
(NEU – Akkreditiert durch AHPGS)


Health Care Education B.A.  AQAS Logo
(NEU – Akkreditiert durch AQAS)


Kommunikationsdesign

Weiterbildungsangebote

Staatlich anerkannte Studienzentren der
IB-Hochschule